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Noas Schulferien haben wir genutzt, um eine Tour durch KwaZulu Natal zu machen. Dort haben wir eine befreundete Organisation besucht, zwei unserer kleineren Mitgliedsoganisationen und einen jungen Pastor, der in einem Township bei Durban eine Gemeinde aufgebaut hat. Mit dabei war auch Michi, eine deutsche Freundin aus unserer Marburger Zeit.
Auf dem Weg nach Durban waren wir beeindruckt von dem gut geführten Gemüsegarten von "Living Hope Halfway House" nahe Estcourt. Hier werden in einer Suppenküche Schulkinder versorgt, und immer öfter kann dazu auch das eigens angepflanzte Gemüse genutzt werden. Der 24. September war früher ein Feiertag der weißen Südafrikaner. Heute heißt er "Heritage Day" und feiert die vielfältigen Kulturen und Bräuche, die sich in Südafrika vermischen. Wir hatten durch Daniela, die Leiterin einer befreundeten Organisation in Pietermaritzburg, die Möglichkeit, an einem bunten Fest in einem Township teilzunehmen. Nur als dann beim Essen lauter Innereien unbekannter Herkunft und intensiven Geruchs auf unserem Teller auftauchten, haben wir uns doch gerne auf unsere Ess-Kultur zurückbesonnen...
In Durban hat Matze zusammen mit Alex Strecker, unserem EBM-Kollegen, zwei Pastoren besucht. Beide arbeiten in Townships und sind vielen Frustrationen ausgesetzt. Um so mehr freuen sie sich, wenn sich jemand für ihre Arbeit interessiert und den langen Weg zu einem Besuch auf sich nimmt. Pastor Livingstone ist ein leidenschaftlicher Kämpfer für die Rechte von AIDS-Kranken und setzt sich insbesondere bei Krankenhäusern für ihre Versorgung, vor allem mit Medikamenten, ein. Ein anderer Pastor der Baptist Convention ist erst 26 Jahre alt und hat schon eine Gemeinde aufgebaut. Beeindruckend war hier, wie aus dem ehemaligen Zelt ein solides Gebäude geworden ist. Eine weiße Gemeinde hat hier Material und Arbeitskraft gespendet und so ganz praktisch geholfen.
Unsere geplanten Familientage am Meer sind leider größtenteils ins (Regen-)Wasser gefallen, sodass wir auch früher als geplant wieder in Jo'burg waren. Trotzdem waren die Kinder, wenn auch nur für 2 Tage, vom Strand begeistert, und auch die Rückfahrt durch die Berge lässt unsere Herzen immer wieder aufgehen... |